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Alles begann vor 30 Jahren damit, dass Ingrid und Gottfried Kölbl Etienne Loum (rechts) während eines Gottesdienstes am Palmsonntag kennenlernten. Schnell stellte man fest, dass in der ganzen Familie niemand zur Schule gegangen war.

Die Idee war, hier am Atlantik, mit einer Pirogge den Fischfang zu ermöglichen. Sie hat fast 30 Jahre lang neun Familien ernährt.

Mehrfach waren Ingrid und Gottfried Kölbl für die Oberstdorfer Brunnenbauer im Senegal. Als Dolmetscher mit dabei war später Elhadji Francois Diouf (erstes Foto vorne), ein Stiefbruder von Etienne, der dann zur Schule ging und studierte.

Das Leitungsgremium des Förderkreises bis 2019 (v.r.n.l.) Pfarrer Michael Edenhofer, Michael Piesbergen, Gottfried Kölbl, Roland Hötzl und Hermann Mohry

Der erste Schulbau des Förderkreises in Ngollar erfolgte in Kooperation mit dem Oberstdorfer Verein und Heike Messenzehl.

Seit 2003 unterstützt der Förderkreis Kinder armer Eltern am Katholischen Gymnasium St. Gabriel, Thiès, mit einer Schulgeldhilfe.

Mehrere Jahre hat der Förderkreis das Berufsbildungszentrum von Don Bosco, Thiès, unterstützt.

2005, anlässlich einer Besteigung des Kilimanjscharo, besuchte Gottfried Kölbl auch die Kirchengemeinde Kyomu (bei Kahe) mit Pfarrer Lenare. Kölbl beeindruckte, wie er sich um das Wohl und den Schulbesuch der vielen Aidswaisen kümmerte. Sie lebten sehr oft in ärmlichen Verhältnissen bei Verwandten.

Auf einer zweiten Tansania-Reise waren (v.l.n.r.) Stefan und Gottfried Kölbl, Petra und Ingeborg Wulst sowie Ingrid Kölbl (verdeckt) mit von der Partie. Hier bei einer Brotzeit im Arusha-Nationalpark.

Viele dieser Aidswaisen konnten später die Secondary School besuchen oder wie hier zu sehen, die vom Förderkreis unterstützte Mwangaria Farm School (mit Pfarrer Lenare).

Dr. Ute Gierzcynski-Bocandé, von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Dakar, regte an, Buschschulen im Bassariland, im äußersten Südosten des Senegal, zu bauen.

Inzwischen haben wir dort den Bau von 13 Schulen finanziert.

Die Kinder in den armen Bergdörfern bekommen so wenigstens in drei Jahren ein Minimum an Bildung.

Die zehn Besten können in Salemata dann eine richtige Schule besuchen. Auch für deren Ernährung dort engagieren wir uns.

Regelmäßige Besuche, wie hier mit Roland Hötzl ...

... und Stefan Kölbl gehören zum Programm.

Hier beispielhaft die Entwicklung des Dorfes Ndoffane:

2011 waren wir hier erstmals mit Elhadji Francois Diouf, um Interesse für ein Gartenbau-Lehrprogramm und eine Schule zu wecken. Im Dorf hatte bisher niemand eine Schule besucht.

2013 legten wir den Grundstein für eine von den Eltern getragene Schule.

Dies deshalb, weil der Staat nicht tätig wurde.

2016 besuchte Stefan Kölbl das Dorf. Der Rohbau für das zweite Gebäude war gerade fertig gestellt.

2017 konnten wir die fertigen zwei Gebäude besichtigen. Unterstützung erhielt dieses große Projekt von Brot für die Welt, ABT Sportsline und der Firma Transporeon GmbH.

Die Gärtnerei unserer Partnerorganisation im Senegal, AVANCEE in Thiès, bildet Jugendliche im Anbau von Zierpflanzen aus und ermöglicht ihnen dadurch neue berufliche Perspektiven.

Menschen mit Perspektiven bleiben im Dorf und im Land.

Eine ähnliche Erfolgsgeschichte war das Gartenbau-Projekt Thiewal bei Vélingara. Gottfried Kölbl und Michael Piesbergen verhandeln hier mit dem Bürgermeister über die Schenkung eines Grundstücks mit 6 Hektar.

Zum Schluss noch die Erwähnung weiterer langjähriger Unterstützer:

Daneben gibt und gab es natürlich noch viele, viele andere Spender, die nicht alle hier erwähnt werden können, denen wir aber ebenso von ganzem Herzen für ihre treue Unterstützung danken!

Der Reise mit einer Lehrerin (Claudia Heinrich, Mitte) und zwei Schülerinnen (Carla Winkelmann und Maria Dech-Pons) des Carl-von-Linde-Gymnasiums in Kempten war etwas Besonders. Mit dabei (links oben) Michael und Christine Piesbergen.

Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars veranstalteten anschließend eine große Benefiz-Gala, die uns den Bau von zwei Buschschulen ermöglichte.

Die Thingers Gospel Singers unter der Leitung von Martin Babel gaben bisher acht Benefiz-Konzerte.

2017 war Bundesentwicklungsminister Dr. Gerhard Müller Ehrengast bei einem der Konzerte.

Der Kemptener Philatelisten-Klub führte 2019 zum 12. Mal eine Benefiz-Auktion für den Förderkreis durch. Zusammen mit Gottfried Kölbl (Mitte) Reinhard Lehner (rechts) und Josef Reber (links) vom Vorstand.

Die Familie Fleschutz fertigte viele Jahre kleine Kostbarkeiten und verkaufte sie zu Gunsten des Förderkreises auf dem Weihnachtsmarkt in Betzigau.

Der Lions Club Babenhausen Fuggermarkt veranstaltete 2019 zum zehnten Mal einen Büchermarkt zugunsten des Förderkreises. Auf dem Foto (v.l.n.r.) die Lionsfreunde Ulrich Wolff, Dr. Johann Kreuzpointner, Josef Graf, Regina Mechlin, Fred Strittmatter.

2019 unterstützte man mit 5.000 € den Bau des beruflichen Ausbildungszentrum in Diattacounda/Senegal. Auf dem Foto (v.l.n.r.) Armin Rothdach, Präsident, Gottfried Kölbl, Vorsitzender des Lions-Hilfswerks, Willi Flach, Schatzmeister.

Zweimal spendeten die Schülerinnen und Schüler des Carl-von-Linde-Gymnasiums Kempten die Einnahmen ihres Weihnachtskonzerts für Schülerinnen und Schüler im Senegal.

Und nicht zuletzt: Seit 2002 unterstützen viele Mitglieder der Alt-katholischen Gemeinde Kempten und andere Interessierte die Projekte des Förderkreises.
Für die treue Unterstützung nochmal herzlichen Dank!